NVidia GeForce Now

  • NVidias GeForce Now Streaming Service ist heute gestartet.

    GeForce Now besitzt zwei Mitgliedschaften eine kostenlose und eine Premium (derzeit 5,49 €/Monat bei 12 Monaten Laufzeit wird in 3 Monaten wohl teurer und dann nach Ablauf der 12 auch für "Früheinsteiger")


    Die "Standard" Mitgliedschaft ist in der Spielzeit beschränkt(1H) und wenn die Server voll sind sitzt man in der Warteschleife der zweiten Klasse. Premium Mitglieder haben 6H und natürlich die erste Klasse der Warteschleife, zudem haben sie RTX-Effekte Zugriff.


    Okay was heißt das den nun?

    Nachdem also die Spielzeitdauer erreicht hat kickt einen der Server, man kann wieder neu starten um weiter zu spielen, aber sind die Server voll steht man erst mal in der Warteschlange an, und Premium-Mitglieder werden wie auf Messen die Preise an der Warteschleife vorbei geleitet, es sei denn von der "Presse" stehen da auch schon zig Stück, dann haben die auch eine eigene Warteschlange die Zuerst rein darf.


    83 Spiele werden beworben, die entweder Free2Play sind oder man muss sie derzeit auf Steam besitzen, bzw dort dann erwerben. Startet man das Spiel, wird auf einem virtuellen Gerät Steam gestartet in glanzvoller WXGA 13XX x 768 was echt besch...eiden aussieht. Man ist direkt auf dem Spiel dort und muss es nun in der virtuellen Maschine installieren um es zu spielen. Bei anderen Titel als dem zuvor gewählten kommt ein Fehler. Schliesst man Steam poppt ein Fenster auf das so blöde platziert ist das ich nur die Titelzeile sehen konnte(Wens wundert Steam) und nicht mit interagieren ich musste also aus dem Fenster der virtuellen Maschine und das ganze Hard beenden.

    Nun war die Auswahl der Spiele dort etwas bescheiden für mich, der einzig echte Anreiz derzeit fürs Premium(wegen RTX) wäre Shadow of the Tomb Raider, aber kein TR Spiel ist verfügbar. Auch von den anderen Titel gab es nur wenig für mich interessante Titel und es sah für mich nah totalem Flop aus das ich zwar einige besitze aber halt nicht bei Steam. Mit Doom 2016, fand ich doch eines.

    Nach einigem holpern lief es in glorreichen WXGA an, schon in der Splash-Screen Animation Frame Drops *schluck*, okay okay scheint tatsächlich an der Animation und nicht an GFN zu liegen, bzw eine Kombination von beidem. Die Einstellungen des GFN-Programms sind spärlich, was hier KEIN Nachteil ist, da soll man nix fummeln der Stream muss einfach laufen.

    In Doom dann mal die Auflösung auf FullHD geändert(das verfügbare Maximum) und Details Ultra(sollte kein Problem sein das rennt auf so ziemlich allem). So Kampagne, Losser Schwierigkeitsgerad eingestellt und los gehts: Uach Deutsch konnte man ingame nicht wechseln(bis auf 2-3 Ausnahmen in 30 Jahren sind eingedeutschte Spiele [selbst Gothic] absolute Atmosphärenkiller) Plöp "ein Problem mit ihrere Verbindung ist aufgetreten, versuche einen erneuten Aufbau!" äh was inet ist da und frei ich hab ja nicht mal nen Bild gesehen. Der Wiederaufbau klappt natürlich nicht. Baoh da vergeht einem echt die Lust, aber hey Fehler können passieren. Nochmal Doom in GFN gestartet->Steam->Neu installieren äh watt ? Ah ja ist ja ne neue Streaming VM und kein virtueller PC, und zum Speichern in Doom kam es ja nicht. Immerhin war der Download instant und die Installation auch schneller als man das lese kann hier. Aber wieder der Ladebildschirm der für 20 % Fortschritt 40 Sekunden braucht dann aber in 5 Sekunden auf 99% hechtet. Immerhin berechnet GFN nur die Ingame Zeit zum Spielintervall nicht die Zeit in Steam.

    Ja es läuft absolut gut spielbar flüssig auch keinerlei merklichen Eingabeverzögerungen und die Auflösungserhöhung erhöht die Lesbarkeit von Texten enorm. Allerdings denke ich das es nativ doch besser aussehen würde, selbst mit gleicher Auflösung so ganz 100% Crisp ist das Bild nämlich nicht. Es fällt nicht so auf und man muß schon genauer hinsehen. Abers wirkt selbst mit Lesebrille wie OW ohne.

    Derzeit läuft zum vergleich die lokale Installation und DL und da lag GFN Astronomischem Einheit Weit vorne.

    Beim erneuten Starten konnte ich meinen Spielstand aus der vorherigen Session starten. Razer Chroma Unterstützung ist zwar in Doom an läuft aber nicht über den Stream.


    Ich trage später nach wie der Vergleich ausfällt, jetzt erstmal was futtern, bin am verhungern!!

  • Lol das ist seit Jahren in Beta stand da > 2 Jahre auf der Warteliste.


    Was Stadia ne ist auf absehbare Zeit vollkommen Uninteressant für mich, wenn es noch existiert mal in 1-2 Jahren schauen.


    GFN kostete einen ja nur 5-10 Minuten Aufwand, GeForce Account erstellen falls man keinen hat die "App" download installieren-einloggen-loslegen dann kann man sehen ob Premium für einen was seien könnte. Abgesehen vom Warteschleifenproblem gibts dafür ja kaum Anreize und derzeit Warteschleife welche Warteschleife??? Wobei ich garantiere das wird sich noch diese Woche ändern.

    Stein gehört unbedingt generft, Papier ist gut so wie es ist!


    Gruß Schere.


    Einmal editiert, zuletzt von Hawkeye () aus folgendem Grund: Typo korrigiert

  • So nun mal Doom lokal gezockt. Razer Chroma läuft, der Spielstand aus GFN wird nicht übernommen das geht besser gell Microsoft. Es sieht selbst bei gleicher Auflösung schärfer, besser und knackiger aus wie aber schon erwähnt das was für Nitpicker, wie mich, 0815er werden das nicht mal merken. Und ich meine das es noch nen Tick flotter reagiert, aber das ist fast unmerklich(Ich kann es mit der parese Hand besser und flotter zocken).


    Wenn jetzt noch die Spielauswahl besser wäre und GoG gehen würden^^

  • Cloud Gaming: Geforce Now startet für 5,50 Euro im Monat

    Mehrere Jahre hat Nvidia seinen Cloud-Gaming-Dienst der Beta-Probe unterzogen. Nun ist Geforce Now öffentlich – als kostenlose Fassung oder als Abo.


    10:53 Uhr
    Von

    • Daniel Herbig

    Nvidias Cloud-Gaming-Dienst Geforce Now ist nun öffentlich verfügbar. Nach einer jahrelangen Beta-Phase mit ebenso langer Warteliste kann sich nun jeder für Geforce Now registrieren. Der Cloud-Dienst von Nvidia wird in zwei Varianten angeboten: Nutzer können sich neben einem monatlich 5,50 Euro teuren Abo und einer eingeschränkten Gratis-Variante entscheiden.

    Bei der kostenlosen Version von Geforce Now sind Nutzer auf eine Sitzungsdauer von einer Stunde begrenzt. Direkt im Anschluss können sie sich zwar für eine neue Sitzung einreihen, je nach Server-Auslastung kann es dabei allerdings zu Wartezeiten kommen.

    Wer monatlich für Geforce Now zahlt, wird laut Nvidia beim Serverzugriff bevorzugt und muss nicht warten. Sitzungen werden in der Abo-Variante von Geforce Now auf sechs Stunden begrenzt – das soll wohl in erster Linie verhindern, dass Nutzer ihr Spiel im Hintergrund laufen lassen und dauerhaft Serverkapazität belegen, die sie gar nicht benötigen. Wer länger als sechs Stunden spielen will, kann sich direkt nach Sitzungsablauf neu einwählen.

    Raytracing, aber kein 4K

    Im Gegensatz zu Gratis-Nutzern können Abonnenten außerdem Raytracing-Effekte in unterstützten Spielen nutzen. Technisch sind zahlende User davon abgesehen auf dem selben Stand wie Gratis-Nutzer: Spiele werden maximal mit FullHD-Auflösung und bis zu 60 Bildern pro Sekunde oder in 720p mit 120 FPS gestreamt, eine Option für 4K fehlt. Nvidia gibt außerdem nicht an, welche Grafikleistung Nutzern zur Verfügung steht. Die einzelnen Titel werden mit voreingestellten Grafikeinstellungen geladen, laufen also nicht zwangsläufig mit maximalen Details.

    Die Abo-Variante von Geforce Now kostet 12 Monate lang 5,50 Euro im Monat. Nvidia präsentiert das als Aktionspreis. Es ist also möglich, dass die Abo-Kosten im kommenden Jahr steigen. Wer sich für das Geforce-Now-Abo anmeldet, bekommt aktuell die ersten drei Monate kostenlos. Geforce Now läuft auf Geräten mit Android, macOS und Windows. Auch Nvidias eigene Shield-Konsolen werden unterstützt.

    Umfassender Spiele-Support

    Geforce Now unterscheidet sich grundlegend von anderen Cloud-Gaming-Diensten wie Googles Stadia und Microsofts xCloud, weil Nvidias Dienst keine eigene Spielebibliothek anbietet. Stattdessen können Nutzer die Spiele, die sie bereits für Plattformen wie Steam, Epic Games Store oder Uplay besitzen, streamen. Dadurch müssen Kunden von Geforce Now ihre Spiele nicht doppelt kaufen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich den günstigsten Preis für den Spielekauf zu suchen. Bei einer Plattform wie Stadia ist man dagegen auf Googles Preisgestaltung angewiesen.

    Perfekt ist das Geforce-Now-System aber auch nicht: Die Plattform unterstützt zwar über tausend Spiele, einige populäre Titel wie Rockstars Grand Theft Auto 5 können über Geforce Now aber noch nicht gespielt werden. Auf Nvidias Webseite kann man prüfen, ob die eigenen Spiele bei Geforce Now funktionieren.

  • So noch mal was Stress getestet: Doom start Versuch Fehler nach dem Klick auf Schließen Fehler in der "App" sind Spiele-Icons alle verschwunden und stattdessen mit Standard Grafik-Versehen, keine Reaktion auf Schaltflächen mehr. "App" Neustart behebt das Problem, die App lädt merkbar behäbiger als heut Vor-Mittag. Wieder Fehler nach klicken auf Doom nachdem achten Versuch kommt endlich die Warteschleife knapp 490 Leute vor mir, nach 5-10 Minuten geht das Fenster im Vordergrund auf ich hab nebenher gesurft. Steam meldet Fehler mit dem Cloud Spielstand und beim Abgleich(obwohl beide den selben Spielstand haben nur natürlich unterschiedliche Timestamps) gibt Steam einen Fehler womit sich Steam beendet ich kann die GFN Sitzung wieder nur beenden. Und auf ein Neues wieder zuerst der Fehler, nochmal und nun geht es, aber diese mal wird keine Wartenummer angezeigt. Nach ca. 10 Minuten geht das Fenster wieder auf Steam Synct nun ohne Fehler die Spielstände und los gehts. Immer wieder wird für 1-2 Sekunden eingeblendet die Verbindung sei schlecht, aber es läuft einwandfrei. Nach 30 Minuten erscheint kurz ein Timer der die Restzeit anzeigt und 2-3 Minuten vor Schluss wird der dauerhaft eingeblendet. Als der Abläuft wird einem die Kontrolle entzogen und nach 10 Sekunden das Fenster geschlossen. Direkt wieder Neu starten ist möglich wird aber mit dem Fehler Quittiert das die vorherige Sitzung noch beendet werden müsse und dies ein Minute dauern könnte. Die Animation suggeriert das er das tut um dann wieder mit ner Crash-Meldung zu Finishen. Ich hab nun kein Bock mehr.

  • Oh cool heute um 13:50 ging die Mail raus das nun meine Mitgliedschaft aktiv ist, da kann ich ja los legen! *lol*


    Hier noch mal was ich woanders geschrieben hab:


    Hängt davon ab: Gibt es was dort was ich zocken möchte und hab die Hardware aber nicht beispielsweise Cyberpunk 2077 mit RTX und es ist dort per Steam Nutzbar, ist das derzeitige Premium Angebot echt günstig und gut. Will man nur mal rein schauen ist die Kostenlose Mitgliedschaft in 5-10 Minuten erledigt und frisst kein Brot(Wer noch keinen Nvidia Account hat anlegen, damit dort einloggen die App herunter Laden und installieren dort ebenfalls einloggen und Loslegen). Damit allerdings Abends und am WE länger und bequem entspannt zocken zu können wird nicht möglich sein, da muß man schon für Premium auslegen.

    Erschreckend finde ich nur so kleine Unausgereifheiten und das man für diese noch keine Programmroutinen hat bei einem 3 Jährigen Beta-Test würde ich erwarten die sind raus. Ich mein klar viele der Fehler gehen wohl auf ein Last-Problem zurück, das bemängel ich nicht sowas erwarte ich. Es ist wie die APP bei solchen Fehlern reagiert und umgeht, das ist so wie:"Oh es ist Abend, wieso wird es so dunkel, ey wo ist die Sonne, Oh mein Gott die Sonne ist weg, ARGH DIE SONNE WEG, EINFACH WEG, ich uarg sterbe so ohne Sonne, äh ich bin Tod!"


    Eigentlich finde ich es sonst recht gelungen, für mich gewährt es zu wenig FÜR MICH interessanten Games(bzw. ich muss die zwingend da besitzen wo die es haben wollen) und noch laufen die Nativ einfach besser, da hab ich keinen Grund die dort zu zocken geschweige denn Geld dafür hinzulegen das ich es könnte.

    Könnte ich dort jetzt mein XBOX Game Pass Nutzen wär ich sofort dabei denn die einzige Negativsache dort ist die Dauer vom Download und Install und da ist die Cloud-Lösung unschlagbar. Ich wär wie ein Kind im Süßwaren laden, jetzt nasch ich das und nun dies darauf probier ich jenes und dann dies, ne schmeckt mir nicht so, was ist das denn da '*Augenglänz*.....SHUT UP AND TAKE MY MONEYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY

  • Okay hab gerade mal Overwatch getestet.

    Kurzfazit unspielbar!


    Okay der B.net Client will die ganze Zeit das angibt wo das Spiel liegt, dabei bricht man das schlichtweg ab und klickt auf spielen(er kommt wohl mit den virtuellen Platten und dem Zugriff darauf nicht ganz klar). Trotz nur FullHD Auflösung sieht es Kagge aus(wie nen Twitch stream halt) und obwohl die FPS hoch geht bis 140 bricht die unverzüglich ein und das bis auf 40 FPS, dazu kommt obwohl VSync aus ist Tearing und Ruckeln und zwischdrin hat ich nen Tastenaussetzer(aber das ist eher nen OW Problem denn nativ hab ich den gleichen Aussetzer ab und an auch[Man drückt W zu vorwärtslaufen aber der Char bewegt sich weiterhin in die Zuvor gesteuerte Richtung, bis zum einem Hindernis oder man diese Richtung manuell einmal ansteuert]).

    Selbst mit eine nicht so aim abhängigen Char wie Brigitte war das echt nervig, Ich konnte die Armorpacks nicht vernüftig verteilen, noch trafen meine Shieldbashes. Hie macht sich auch die Latenz richtig richtig bemerkbar.

    Wers nicht anders kennt kommt damit nach ner Zeit klar, aber für mich ist das nen Unterschied wie Tag und Nacht.

  • Da mit vorgestern GFN ziemlich belastet vorkam, habe ich OW gestern noch mal getestet. Es lief nen Tickchen besser der b.net Launcher ließ sich besser bändigen. Aber es sieht immer noch schlecht aus, FPS grauenhaft, immer noch Lag und Tearing ohne Ende ohne Vsync echt nerfig.

    Aber ist nun alles nen Muh-Punkt da Activision Blizzard alle Titel von GFN zurück zieht. AB nennt keine Gründe aber einige Stimmen behaupten der Google-Streaming Deal beinhaltet eine Non-Compete Klausel. Naja auf Stadia werde ich die Titel nicht noch mal kaufen^^

  • Nvidias Cloud Gaming GeForce Now im Test: Server-Hopping vom Feinsten

    Mal eben eine Runde Doom, danach Metro Exodus auf maximalen Details – alles auf dem alten Macbook mit GeForce Now. Unser Test erklärt, wie gut das ist.


    Nvidia GeForce Now im Test: Server-Hopping vom Feinsten

    (Bild: Screenshot: Michael Wieczorek/heise online)

    14:38 Uhr
    Von

    • Michael Wieczorek

    Nach jahrelanger Beta-Phase ist Nvidias Spielestreaming-Service GeForce Now gestartet. Registrierte Benutzer können das Angebot ohne Kosten nutzen, müssen sich dann aber auf jeweils eine Stunde Spielen am Stück beschränken. Zusätzlich gibt es mögliche Warteschlangen, um auf einen Server in Nvidias Cloud zu kommen. Raytracing-Effekte gibt es in der kostenlosen Version nicht zu sehen.

    Nutzer, die 5,50 Euro pro Monat an Nvidia überweisen dürfen hingegen auch mit Raytracing, bis zu sechs Stunden am Stück und ohne Warteschlangen zocken. Wir haben den kostenlosen sowie kostenpflichtigen Service eine Woche ausprobiert, verglichen und an der Konkurrenz von Google Stadia gemessen.


    Die ködernde Cloud

    Die Idee vom Spielestreaming ist höchst verführerisch: einfach so in GByte-große Schinken wie Final Fantasy XIV oder Doom reinschnuppern, ohne vorher lange die Spieldateien herunterladen zu müssen. Mal eben auf dem betagten Macbook Metro Exodus auf maximalen Grafikdetails inklusive Raytracing zocken. Unterwegs eine Runde MTG: Arena auf dem Android-Tablet daddeln. Alles, was bei Filmen, Serien und Musik längst Usus ist, wird durch moderne Encoding-Verfahren und separate Verbindungen für Nutzereingaben nun auch im Bereich Gaming möglich.

    GeForce Now im Test

    Screenshot: Michael Wieczorek/heise online


    Doom (2016) läuft besonders flüssig und sieht trotz schneller Action sehr gut aus.Bild: Screenshot: Michael Wieczorek/heise online

    Nvidia verfolgt einen anderen Ansatz bei der Spieleauswahl als die Konkurrenz von Google oder Microsoft. Bei GeForce Now haben Spieler auch freien Zugriff auf ihre digital registrierten Spiele auf Steam, dem Epic Store sowie Ubisofts Uplay. Zum Testzeitpunkt waren die Spiele des Battle.net noch spielbar – die Verfügbarkeit wurde aber inzwischen seitens Activision-Blizzard gestrichen.

    Ein leistungsstarker PC mit sündhaft teurer Grafikkarte ist zum Spielen über GeForce Now nicht nötig. Die Kunden verbinden sich mit den Server-Nodes von Nvidia und starten dort ihr Spiel. Während der Nutzer seine Eingaben per Maus und Tastatur oder Gamepad sendet, schickt der Server einen mit H.264 kodierten Videostream zurück auf das Endgerät des Kunden. Das kann ein Android-Tablet oder -Smartphone, Windows-PC oder Mac sein. Eine Sonderposition nimmt Nvidias Streaming-Box Shield ein. Diese bekommt als einziges Empfangsgerät einen Videostream mit h.265-Codec, um Bandbreite zu sparen und die Bildqualität zu verbessern. In allen Fällen beträgt die maximale Bitrate des Streams 50 MBit/s.

    Spiele werden maximal mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln ausgegeben, die meisten Nutzer werden jedoch in Full-HD im 16:9-Bildformat spielen. Bis zu 60 Bilder pro Sekunde (fps) oder in 720p mit 120 fps sind möglich. Eine Option für 4K oder WQHD (2560×1440 Pixel) fehlt.


    Weise gewählte Komponenten

    Nvidia gibt nicht an, welche Grafikleistung die Server haben. Wir haben uns daher für den Test bewusst Spiele ausgesucht, die durch integrierte Benchmarks Einblicke in die verbaute Hardware geben. Zusätzlich ist es möglich, durch das Drücken der Tastenkombination Strg+Alt+F6, Details wie den Datendurchsatz oder die Framerate zu erfahren.

    _o5TzQrN1mQ-poster-image powered byVergleich: Metro Exodus (GeForce Now vs Google Stadia)

    Nvidia wählt die Server entsprechend der angeforderten Leistung: Starten wir Quake II RTX, Borderlands 3 oder The Division 2, spielen wir auf einem Achtkerner von Intel (CC150 @ 3,5 GHz) mit einer Tesla RTX T10, einer Server-Variante der GeForce RTX 2080. Für das genügsame MTG: Arena finden wir auf einem Server Platz, dem ein Xeon E5-2697 v4 mit der Server-Variante einer GTX-1080-GPU innewohnt.

    In den meisten Fällen bieten die Server genügend Leistung für stabile 60 Bilder pro Sekunde. Eine Ausnahme in unserem Test war Quake II RTX. Die Raytracing-Version des Shooter-Klassikers fällt auf maximalen Details mitunter auf 40-50 fps. Störender als die Bildrate empfanden wir bei Quake II RTX außerdem die im Vergleich zu anderen getesteten Spielen höhere Eingabeverzögerung. Unabhängig davon, ob VSync ein oder ausgeschaltet ist – das Spiel steuert sich stets schwammig.

    Optimierungen und Server-Wechsel

    In Doom (2016) erreichen Nvidias Server stabile 200 fps, sofern man V-Sync in den Optionen deaktiviert. Rocket League läuft sogar mit 240 fps. Verwundert waren wir über die teils drastisch schwankende Bildqualität bei schnellen Action- oder Rennspielen wie Doom und Rocket League. Während Doom hochaufgelöst, flüssig und mit wenigen Kompressionsartefakten glänzt, kommt der Rocket-League-Videostream an die Grenze des Anschaubaren.

    Auch der mehrmalige manuelle Serverwechsel bringt bei Rocket League keinen Erfolg, während es bei einigen Ubisoft-Spielen wie Assassin's Creed Unity oder The Division 2 häufig hilft, den Server zu wechseln, um deutlich schönere Ergebnisse zu erzielen. Grund dafür ist die Netzwerkfragmentierung und Belastung der aktuell vier unterschiedlichen EU-Server. Wir können einen Server-Wechsel (leider) empfehlen, da die Unterschiede bei der Bildqualität trotz gleichbleibender Verbindungsqualität des eigenen Internet-Providers stark schwankt. Wenigstens weiß man relativ schnell zu Beginn, ob eine gute Verbindung zu erwarten ist. Bereits das Login-Fenster und die Intros der Spiele sind nämlich entweder direkt scharf und schön oder matschig und verpixelt.

    Nvidia bietet zur Optimierung des Videostreams ein paar Optionen an. So können Nutzer ihre Bandbreite begrenzen, indem sie die Auflösung (>360p) und Bitrate (<50 MBit) sowie die Bildrate (30 - 120 fps) reduzieren. Bei Rocket League hilft aber bisher noch keine Konfiguration, um ernsthaft mitzuspielen.

    Nichts für den eSport

    Für kompetitives Spielen ist GeForce Now aber sowieso nicht gedacht. Zwar ist der Ping der Server meist sehr gering, die Eingabeverzögerung bringt Spielern dennoch insgesamt einen spürbaren Nachteil. Verglichen mit der nativen Ausgabe eines Spiele-PCs an einen Monitor mit 120 Hz oder mehr ist der Unterschied besonders auffällig und beträgt abhängig vom Spiel bis zu 30 Millisekunden, sprich 1-2 Frames.

    Die Verzögerung führt in Spielen wie MTG: Arena zu einem nervigen Fehler bei der Maus-Eingabe. Wer Apples Magic oder Mighty Mouse nutzt, muss den Mausklick beim Drag & Drop für das Verschieben der Spielkarten unnatürlich lange gedrückt halten, damit er registriert wird. Mit anderen Mäusen hatten wir dieses Problem nicht. Davon abgesehen waren wir beeindruckt, wie vielfältig die Eingabeoptionen für GeForce Now sind. Egal ob DualShock 4, Xbox-360-, Xbox-One- oder Switch-Pro-Controller – alle Varianten funktionieren im Test gut bis sehr gut und werden auch mit den korrekten Tasten in den Spielen dargestellt.

    Nur verkabelt gut

    Dass auch GeForce Now wie Stadia nur über eine verkabelte Ethernet-Verbindung verlässlich und gut funktioniert, überrascht nicht mehr. Über WLAN erhöht sich nicht nur die Eingabeverzögerung stark, auch die Bildqualität leidet sehr. Dabei sind es vor allem die Schwankungen, die besonders nerven, nicht ein generell Artefakt-belastetes Bild.

    Insgesamt haben wir bei Stadia im Vergleich zu GeForce Now über kabellose Verbindungen ein saubereres Bild und geringere Eingabeverzögerung festgestellt. Aber auch für Googles Service können wir diese Verbindungsvariante nicht empfehlen.

    Wer dachte, dass durch Cloud-Gaming alle Wartezeiten entfallen, wird bei GeForce Now derzeit manchmal überrascht: Gerade Titel von Ubisoft und Spiele im Epic Store wollen sich vor dem eigentlich Spielstart nach der Eingabe der Login-Details noch einmal aktualisieren. Da man sich bei jeder neuen Session mit einem anderen Server verbindet, kann das jedes einzelne Mal passieren.

    Etwas verwirrend ist auch der Prozess, bei dem Spieler erst den gewünschten Titel in Steam "herunterladen" müssen, bevor sie erneut den Spielstart angehen. Der "Download" erfolgt allerdings in wenigen Sekunden. Anstatt wirklich herunterzuladen, scheint nur eine Verknüpfung des Spiele-Ordners auf der Server-Farm hergestellt zu werden. An diesen Stellen fühlt man sich nach wie vor wie in der langjährigen Beta-Phase des Service.

    Vorläufiges Fazit

    GeForce Now kann beeindrucken und ist durch die kostenlose Verfügbarkeit eine spannende Alternative für jeden Gamer. Im Detail finden wir aber beim Test Verbesserungspotential an allen Ecken und Enden: So ist der Start ins Spiel oft sperrig und mit Updates und unnötigen Klicks verbaut. Bis man eine absolut ideale Verbindung zum bestmöglichen Server hat, vergeht schon einige Zeit.

    Aber gerade, wenn man sich darüber ärgert und überlegt, doch den Download mit 50 Mbit auf dem lokalen PC anzuschmeißen, bemerkt man wieder den Reiz von GeForce Now: Nirgends kann man schneller einfach mal reinspielen - am besten mit dem Gamepad, denn mit Maus und Tastatur fällt die Eingabeverzögerung am meisten auf.

    Allen, die bereits wissen, was sie lange und oft spielen möchten, empfehlen wir dennoch den nativen Spiele-PC zuhause. Nur dort gibt es optional 4K, 120 Hertz, HDR, Dolby Atmos, Mods, Hacks und Co. (wie)

  • Naja wollte es auch mal testen ob es auf meinem Laptop funktioniert, vielleicht mal so für zwischen durch.

    Wirklich Mobil mit Datenvolumen Tarif zocken, naja dafür ist es wohl nicht wirklich gedacht.

    Also erstmal zuhause dann über wlan versucht in irgendein Spiel zukommen.

    Das ganze natürlich mit der Gratis Version, also Warteschlange und das ganze ging etwa von 17:30Uhr bis 23:45Uhr,

    geschlagene 6 Stunden Wartezeit, also für mal eben zwischen durch für den Gelegenheitsspieler ist das wohl nicht das richtige.

    Zum Testen hatte ich da auch keine Lust mehr.


    Ach zur zeit versuche ich es nochmal, vielleicht geht es jetzt ja etwas schneller!

    :weinen: Jammert nicht! Steht auf und Kämpft! :soldat: