Beiträge von xxcoy

    Ich habe es jetzt auch mal wieder ausgepackt.

    Finde es mäßig, wie das mit den Seasons nun gehandhabt wird. Mir war das alte System lieber.


    Ein Freund hat es neu begonnen. Was gar nicht geht, ist, den Neuen direkt Level 750 zu geben und sie augenblicklich in alle Bereiche zu lassen. Er war bereits gelangweilt vom Game, weil nichts Bedeutung zu haben schien.

    Wir spielen jetzt auf mein Anraten dann mal die Kampagne durch (und er liebt es nun), aber sie spielerisch schlicht langweilig, weil nichts mehr erarbeitet werden muß. Bosse, für die allein wir 10 Minuten gebraucht haben, fallen in 30 Sekunden. Und das, obwohl wir ganz klar generft werden, wenn wir sie starten. Man merkt halt, dass es easy-peasy sein soll.


    Planeten, Raumschiffe und Fähigkeiten, für deren Freischaltung wir teilweise Wochen gegrindet haben, sind wertlose, sofort verfügbare Features.

    Klar ist es nett, nicht hinter anderen herzuhinken, aber zumindest die Kampagnen hätte ich zur Vorraussetzung und weiterhin für Noobs auch ein wenig anspruchsvoll gemacht, so wie das vorher auch war, ehe man danach automatisch auf die 750 gehoben wird.

    Ausserdem fangen jetzt so viele neu an, dass hinterherhinken eigentlich kaum existiert hätte.

    Ich finde nach kompletten Schauen nun, dass es insgesamt eine recht gute Steampunk-Fantasy-Serie ist.


    Allerdings will sie imho zu viel zu schnell und erreicht dadurch weniger, als sie könnte, wenn sich entweder auf das Wesentliche konzentriert worden wäre, oder der Kontext vernünftig erzählt worden wäre.


    Sie packt meiner Ansicht nach etwa nach der Hälfte plötzlich zu viele Dinge in die zunächst sehr dichte Handlung; Nebenstränge, die entweder ganz gestrichen werden sollten oder einen wesentlich höheren Anteil haben müssten, um Hintergrund zu geben.

    Meine Präferenz wäre gewesen, das ganze deutlich zu verlängern, denn die Geschichte verliert massiv Tiefe, dadurch dass viele Personen und Geschehnisse nur sehr eindimensional bleiben können, schlicht, weil ihnen die Zeit fehlt, etabliert zu werden.


    Viele Nebenerzählungen wirken plötzlich sehr "aus dem Nichts heraus" bemüht, um Geschehnissen quasi im Vorbeigehen tieferen Kontext zu geben. Das geschieht dann aber wiederum zu oberflächlich in meinen Augen.


    Ansonsten etwas vorhersehbar, aber atmosphärisch sehr gut und schauspielerisch gut besetzt.

    P4InKiLLeR : Agnes Obel ist klasse imho.



    Gestern über Carnival Row aber auch noch über ein anderes kleines Phänomen in der Mache gestoßen. Mal sehen, wie die junge Dame sich noch so entwickelt. Ihr Instrument, obwohl ich den Sound aus vielen Celtic und MA Songs irgendwie kenne, hatte ich noch nie bewußt wahrgenommen.



    Grade mal in Netflix' Kingdom reingeschaut.

    Deine gängige Zombie Serie, aber im koreanischen Mittelalter. Wo sonst.

    Das Setting ist immerhin anders, das muß man ihr lassen. Ansonsten bin ich nach 4 Folgen immer noch nicht sicher, ob ich sie gut oder nur extrem merkwürdig finden soll. Auf eins kann man sich jedenfalls verlassen: Egal, was kommt, Sonne, Gewitter, Sturm oder Zombiehorden - beim Hauptdarsteller sitzt der Hut. :cowboy:


    Ein derart stark Atmosphäre- und storybasiertes Game verwässert im Co-Op.

    Der witzige Kumpel, der alle non-hostile NPCs killen will, auf der anderen Seite von Toussaint rumgeistern geht, um dann als "Revive"-Zeichen in der High-Level-Area zu enden oder bei den Cutscenes dazwischenlabert, ist hier kein Vorteil, er würde das Spiel kaputtmachen.


    Witcher ist spätestens ab Teil 2 interaktives Blockbuster-Kino. Ein Coop-Partner ist der Typ mit der Chipstüte in der Reihe hinter Dir oder das Mädel mit der hochtoupierten Frisur in der Reihe vor Dir.

    Das Game wird vorbestellt, sobald es möglich ist. :nicken:


    Ich bin mit der Horde aber auch inzwischen solo weitgehend durch. Letzten Trial hab ich noch nicht, weil ich an irgendeinen von gefühlt 20 Schaltern nicht flott genug kam, weil die liebe minimap es etwas schwer hat mit dem ganz exakten Anzeigen und man ein klitzklein wenig unter Zeitdruck ist. Danach hatte ich erstnmal wieder keinen Bock mehr.


    Finde den DLC generell mäßig ehrlichgesagt, weil ich "Der Spieler muß zehnmal auf immer weiter fortschreitenden Stufen versagen, um irgendwann Erfolg haben zu können"-Methoden in Spielen nicht mag. Sie sind wie QTEs, sie sollen den Schwierigkeitsgrad künstlich erhöhen, frustrieren jedoch meist nur und haben viel weniger mit Skill zu tun als mit Map-Knowledge.


    Das gepaart mit null Saves und Neustart ganz am Anfang als 'Strafe' für ein Versagen, das die Spielmechanik schlicht vorsieht sind nicht mein Ding.

    Auch ganz toll das geistlose Wiederholen-Müssen von zeitfressenden langweiligen Jump-n-Run-Anteilen (die wenigstens nicht auf Player-Fail ausgelegt sind, das Spiel aber offenbar künstlich verlängern sollen) und schließlich zwei verbuggte Goons, die alle paar Runs (offenbar seit dem Following Patch) mal einfach keinen Schaden nehmen, während man sie in denen davor mit drei oder vier Treffern umgelegt hat - ich bin begeistert. ^^


    Ich vermute, es ist weniger nervig mit mehr Spielern. Hab aber keinen Bock auf Randoms.


    Über den rest brauchen wir natürlich nicht reden, ich habe um die 160 Stunden und überlege grade, es nochmal von vorn zu spielen. ^^

    Hm, irgendwer genügend gelevelt und schmerzfrei genug, sich mal die Bozak Horde vorzuknöpfen? Ich lese, Einzelspieler wäre nicht sie allerbeste Idee.


    Offenbar geht es endlich Glitchern und Bugusern an den Kragen. Wie effektiv, wird sich mal wieder zeigen. In jedem Fall allerhöchste Zeit.

    Sehe ich auch so.

    Verteidiger haben ja per se schon die bessere Ausgangsposition, ob man ihnen die nun noch so ausbauen mußte... naja. Das ganze wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass eine Menge Verteidger standardmäßig Schilde haben und die Verteidiger im Grunde alle Zugänge damit zukleistern können, aber nur wenige Angreifer Schilde zerstören können - und die müssen dafür teils ihre Hauptfähigkeiten verschwenden, während das Schild nur ein Zusatzgadget ist.


    Es ist ja ohne additiven Vorteil auf vielen Maps heute schon so, dass bei 4:4 bzw 2:2 das Würfeln, wer in der Overtime verteidigt, entscheidet, wer die größeren Gewinnchancen hat.