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overwatch

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  • 05

    Jan

    Blizzard hat angekündigt, einen seit längerem kritisierten Charakter in Overwatch mit einigen Balancing-Anpassungen zu versehen. Das soll der Held Roadhog und ihre Fähigkeit insgesamt widerspruchsfreier machen - sie aber auch leicht abschwächen.

    Insbesondere bei Einsteigern war der Charakter Roadhog
    lange Zeit ein beliebter Vertreter der Tank-Klasse: Mit seinem
    mächtigen Abschlepphaken zieht er Gegner einfach zu sich heran, um dann
    aus nächster Nähe mit seiner Schrotflinte erheblichen Schaden zu
    verursachen.
    Nachdem Blizzard zuletzt immer wieder einzelne Charaktere in Overwatch anpasste, und sie mal abschwächte oder mal stärker machte, ist nun auch der beliebte Haken-Werfer dran. Aus Sicht vieler Spieler funktionierte dessen Haken nämlich etwas zu gut - teilweise wurden auch Gegner außerhalb der direkten Sichtlinie von Roadhog davon erfasst.
    Andere wiederum monierten als regelmäßige Roadhog-Spieler, dass herangezogene Opfer plötzlich über oder direkt neben ihnen landeten. Über beide Aspekte gab es ausufernde Diskussionen innerhalb der Community.
    Blizzard reagiert auf Spieler-Kritik
    Die Ansicht, dass mit dem Roadhog-Haken nicht alles richtig läuft, hat sich zwischenzeitlich auch bei Blizzard durchgesetzt: Ersten Aussagen in diese Richtung auf der letzten BlizzCon folgend, hat der Lead-Designer Geoff Goodman nun im offiziellen Blizzard-Forum Details zum kommenden Roadhog-Nerf verraten.
    Das ändert sich bei Roadhog
    1. Das Haken-Opfer wird nun direkt vor Roadhog bewegt und nicht mir in gerader Linie auf ihn zu. Außerdem gibt es ein Limit dafür, wie weit zur Seite jemand gezogen werden kann. Es ist also nicht mehr möglich, jemanden zu greifen, sich um 180 Grad zu drehen und das Opfer so eine Klippe hinunter fallen zu lassen.
    2. Die Prüfung, ob es eine ununterbrochene Sichtlinie zum Opfer gibt, findet nun von Roadhog und nicht mehr von seinem Haken aus statt. Der Haken kann also keine Charaktere mehr greifen, die aus Roadhogs Position nicht zu sehen sind.
    3. Sobald der Haken jemanden gegriffen hat, findet ein persistenter Sichtlinien-Check statt. Sobald die Sichtlinie unterbrochen wird, lässt der Haken vom Opfer ab und kehrt zu Roadhog zurück. Wer also gegriffen wird, kann sich gegebenenfalls schnell aus der Sichtlinie bewegen und wird so noch vom Haken gelassen.
    Roadhog wird »etwas schwächer«
    Bei Blizzard geht man davon aus, dass sich Roadhog durch diese Änderungen etwas widerspruchsfreier spielt, der Charakter an sich jedoch leicht abgeschwächt wird.
    Noch diese Woche sollen die Anpassungen auf dem Test-Server von Overwatch aktiv werden. Blizzard möchte dann untersuchen, ob das neue Balancing stimmt und wird gegebenenfalls noch Anpassungen vornehmen, sollte sich Roadhog nun als zu schwach herausstellen.
  • 21

    Dez

    Overwatch - Frust der Spieler: Blizzard soll Skill-Grenze beseitigen

    Die Spieler des Helden-Shooters Overwatch bitten Blizzard Entertainment darum, die aus ihrer Sicht nervige
    Skill-Grenze im Ranked-Modus zu beseitigen. Dabei verweisen sie auf bereits vorhandene Ausnahmen der Regelung.





    Die Skill-Grenze in Overwatch sorgt derzeit für erhitzte Gemüter.

    Derzeit sorgt eine Regelung im ohnehin umstrittenen Ranked-Modus von Overwatch für
    Unmut bei den Spielern - die Skill-Grenze.

    Die verhindert die Zusammenstellung einer Gruppe, wenn das Skill-Rating der einzelnen
    Mitglieder zu weit auseinanderliegt. Abhängig vom aktuellen Rang können das zwischen 500 und 1000 Punkte sein.

    Auf diese Weise werden unter anderem auch Freunde, die gerne im Ranked-Modus zusammenspielen wollen, voneinander abgekapselt.
    Komischerweise scheint die Skill-Grenze beim internen Matchmaking-System von Overwatch nicht (immer) zu greifen.

    So ist es schon mehrfach vorgekommen, dass sich Spieler mit einem Skill-Rating von 3700 plötzlich in einer Gruppe mit Spielern wiederfinden,
    die ein Rating von 3100 Punkten haben - also genau das, was die Skill-Grenze bei der manuellen Zusammenstellung von Gruppen verhindert.

    Neues Feature betroffen

    Noch kurioser wird die Thematik, wenn man sich das neue Feature "als Gruppe weiterspielen" betrachtet.
    Die Funktion ist eigentlich dafür gedacht, nach einer gelungenen Partie mit den vorherigen Teamkameraden weiterzuspielen.

    Doch genau das verhindert das System manchmal, weil die Skill-Differenz der Spieler angeblich zu hoch ist. Komisch:
    In der Partie zuvor hat es doch noch geklappt.

    Daher bitten die Spieler den Entwickler Blizzard Entertainment darum, die besagte Skill-Grenze komplett aus Overwatch zu beseitigen.
    Der entsprechende Reddit-Thread hat laut Bericht von Mein-MMO bereits mehr als 23.000 Upvotes erhalten.
    Eine Stellungnahme seitens Blizzard steht allerdings noch aus.